Kompass-E Ereignisse im November 2022

Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) startete im September 2022

Am 15. September 2022 ist das Förderprogramm der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze in Kraft getreten. Förderfähig sind Neubauten von Wärmenetzen, bei denen ein bestimmter Anteil der Wärme aus erneuerbaren Energien und Abwärme eingespeist werden, sowie Projekte zur Erweiterung und Dekarbonisierung bestehender Wärmenetze. Das Förderprogramm ist in aufeinander aufbauenede Module unterteilt und Förderanträge können bereits gestellt werden.

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Mit verbesserten Rahmenbedingungen könnte Geothermie 9 bis 23% des dt. Wärmebedarfs decken

Eine Gruppierung aus Energieverbänden richtet sich mit einem gemeinsamen Positionspapier an die Politik, um verbesserte Rahmenbedingungen für die Nutzung tiefer Geothermie zu schaffen. Die Verbände beschreiben genaue Handlungsempfehlungen für einen schnellen, umfassenden Ausbau tiefer Geothermie. Außerdem sind Maßnahmen zur Dekarbonisierung der Fernwärme und dem Ausbau der Wärmenetze enthalten.

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Laut einer Stanford-Studie amortisiert sich die deutsche Energiewende trotz hoher Kosten

Eine Studie der Standford University in Kalifornien hat die Gesamtkosten der globalen Energiewende auf insgesamt 62 Billionen USD beziffert. Der Energiebedarf beschränkt sich dabei nicht nur auf den Strombedarf, sondern umfasst auch die Bereiche Transportwesen, Agrar-/Forst-/Fisch-Wirtschaft, Bauwesen, Industrie und Militär. Untersucht werden die entstehenden Kosten bei einer Deckung des Energiebedarfs von 145 Ländern. Aus dieser Studie werden Kernaussagen und Kostenprognosen für Deutschland gezogen.

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Gas- und Strompreisbremse deckelt Preise für Verbraucher, rechtliche Zulässigkeit wird diskutiert

Die Gas- und Strompreise stiegen in diesem Jahr teils rasant an. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat ein schnelles Handeln des Staates gefordert, damit Energie bezahlbar bleibt. Bund und Länder haben sich Anfang November 2022 auf eine Gas- und Strompreisbremse geeinigt, die Ende November 2022 vom Kabinett beschlossen wurde und im Dezember 2022 noch den Bundestag und Bundesrat passieren muss. Andere Länder haben eine Deckelung der Strompreise bereits eingeführt.

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Der Großhandelsstrompreis wird sich langfristig nicht mehr zum Vorkrisenniveau zurückentwickeln

Im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) hat das Schweizer Beratungsunternehmen Prognos eine Strompreisprognose für den deutschen Strommarkt bis 2040 erstellt. Die Studie prognostiziert, dass die durchschnittlichen Großhandelsstrompreise in Zukunft deutlich höher liegen werden als in den Referenzjahren 2019 und 2020. Die Prognose von Endverbraucherpreisen wird durch politisch beeinflusste Preiskomponenten erschwert.

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Zahl der Stadtwerke-Handelspartner aufgrund Marktentwicklung stark rückläufig

Die Beschaffungsstrategien von Stadtwerken werden durch hohe Preise an den Großhandelsmärkten für Strom und Gas sowie die hohe Volatilität der Preise aufgrund von Unsicherheiten in der Gas-, Kohle- und Ölversorgung auf die Probe gestellt. Es werden ein höheres Preisniveau an den Handelsmärkten und Herausforderungen beim Marktzugang und bei der Terminbeschaffung erwartet. Die Veränderungen erfordern ein komplexeres Risikomanagement, führen aber auch zu einer höheren Wahrscheinlichkeit für Kooperationen, Zusammenschlüssen und Übernahmen.

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Umrüstung von Erdgasspeichern auf H2-Tauglichkeit kostet bis zu 12,7 Mrd. €

Die drei Branchenverbände Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches, Bundesverband Erdgas, Erdöl und Geoenergie und Initiative Energien Speichern haben mit der Studie "Wasserstoff speichern – soviel ist sicher" dargelegt, inwiefern Gasspeicher zu Wasserstoffspeichern umgerüstet werden können und welche Kosten diese Transformation mit sich bringt. Deutlich wird, dass bezüglich einer möglichen Umrüstung weiterer Forschungsbedarf besteht.

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Die Deutsche Bahn bringt sich als Alternative zu Pipeline-basiertem Wasserstofftransport ins Gespräch

Die Deutsche Bahn führt erste Gespräche mit Stakeholdern aus der Wirtschaft, um zukünftig im großen Stil Wasserstoff zu transportieren und sich als Alternative zum Pipeline-basierten Transport zu etablieren. Die kosteneffiziente Transportmethode hängt jedoch stark von den individuellen Gegebenheiten ab.

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Die Hardware-Komponente Tibber-Pulse ermöglicht echtzeitgenaue Verbrauchsanalysen

Tibber ist ein seit 2015 am Markt agierender Stromanbieter mit bereits über 400.000 Kunden. Er tritt seit Mitte 2020 in Deutschland am Markt auf. Tibber bietet Tarife an, die sich dynamisch am Börsenstrompreis orientieren und den Kunden dabei helfen sollen, weniger und intelligenter Strom zu verbrauchen. Der Stromanbieter bietet sowohl einen monatlich dynamischen, als auch einen stündlich dynamischen Stromtarif an. Insbesondere der stündlich dynamische Tarif ist mit Risiken für Lieferanten und Kunden behaftet.

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UPTAKE-Forscherteam schätzt Transportnetz-Ausbaubedarf bis 2050 auf bis zu 84 GW

Neue geopolitische Konstellationen können jahrzehntelange Gewissheiten in Fragen stellen oder grundlegend verändern. Vor diesem Hintergrund hat ein Forscherteam unter Beteiligung des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik, des Öko-Instituts und der RWTH Aachen gemeinsam mit 50Hertz einen neuen Ansatz entwickelt, um den Stromtransportbedarf in Deutschland schnell und gezielt abschätzen zu können.

Das Projekt UPTAKE (Unkonventionelle Perspektiven auf den Transportnetz-Ausbau für Klimaneutralität & Energiewende) betrachtet neue Perspektiven auf den Transportnetzausbau unter Berücksichtigung beschleunigter Klimaneutralitätspolitik und politischen Unübersichtlichkeiten.

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Forscher warnen vor 15-jähriger Dürrephase in Deutschland aufgrund des Klimawandels

Forscher haben eine Studie in der Fachzeitschrift „Earth’s Future“ veröffentlicht, die die Dürre der vergangenen Jahre in einen größeren Rahmen eingeordnet. Für ihre Analyse haben die Forscher außergewöhnliche Ereignisse im Zeitraum von 1766 bis 2020 miteinander verglichen. Das Dürreereignis von 2018 bis 2020 ist aufgrund seiner deutlich höheren Intensität und schnellen Entwicklung von Anfang an im Vergleich zu früheren Ereignissen außergewöhnlich. Dürrephasen sind in Hinblick auf eine Vielzahl an Faktoren problematisch.

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Herstellung von Feststoffkörperbatterien in Sachsen geplant

Das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme und die Altech Group haben das Joint Venture Altech Batteries gegründet, um die eigens entwickelten keramischen Festkörperbatterien (cerenergy-Batterien) zu kommerzialisieren. Dazu soll in den kommenden Jahren am Standort "Schwarze Pumpe" an der Grenze zwischen Sachsen und Brandenburg eine Batteriefabrik aufgebaut werden. Festkörperbatterien bieten viele Vorteile und es gibt bereits Anwendungsfälle in der E-Mobilität und in der Luftfahrt.

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Der Mobility Data Space ermöglicht einen sicheren und interoperablen Datenaustausch

Das (Weiter-)Entwickeln von intelligenten Verkehrs- und Mobilitätsystemen erfordert Daten, um Entscheidungen treffen und weitere externe sowie interne Technologien und Lösungen unterstützen zu können. Der Mobility Data Space bietet nun einen offenen Datenraum, der einen sicheren Austausch und die Erschließung von Verkehrsechtzeitdaten sowie sensibler Mobilitätsdaten bietet. Die benötigten Daten müssen hierzu frei verfügbar sein.

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Das 450 MHz-Funknetz sichert die Kommunikation in Krisenfällen ab

Der Rollout der 450 MHz Funkversorgung startet ab 2023 in den Bundesländern Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Ziel bis Ende 2025 ist, dass die gesamte Bundesrepublik mit 10600 Funkstandorten ausgestattet wird. Die 450 MHz-Technologie bietet eine Sprach- und Datenübertragung für interne und externe Kommunikation an.

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Neue Plattform Goodcarbon bietet Blockchain-basierten CO2-Zertifikatshandel

Das Start-Up Goodcarbon will mit Hilfe einer Blockchain-basierten Plattform für den CO2-Zertifikatshandel die Finanzierung von Klimaschutzprojekten voranbringen. Es werden Klimaschutzprojekte angeboten, die der Klimakrise entgegenwirken sollen.

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