Kompass-E Ereignisse im Mai 2020

EWG plädiert für Kombikraftwerksvergütung von 8 ct/kWh

Die Energy Watch Group hat das Sektorenkopplungs- und Innovationsgesetz für Erneuerbare Energien (SIG-EE) präsentiert, das durch eine vorgeschlagene Kombikraftwerksvergütung systemdienliche Investitionen anreizen soll, um eine ganzjährige Vollversorgung aus Erneuerbaren Energien zu erreichen. Die Eckpunkte des SIG-EE sind u.a. der zulässige Anlagenmix, das verpflichtende Einspeiseprofil und die Vergütungshöhe.

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Reallabor der Energiewende Westküste 100 hat Vollantrag eingereicht

Am 31.03.2020 haben die Projektpartner den Vollantrag für das Projekt Westküste 100 eingereicht, das im Ideenwettbewerb Reallabore der Energiewende einer der 20 Gewinner ist. Das Projektkonsortium besteht aus Partnern, die Kompetenzen u.a. in der Offshore-Windkraft, im Netzbetrieb und in der Forschung mitbringen sowie sowohl international als auch regional verankert sind: u.a. OGE, thyssenkrupp und thüga.

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Australien schützt sich innovativ vor „Buschfeuer-Blackouts“

Buschbrände verursachten um die Jahreswende 80.000 Stromausfälle auf dem National Electricity Market – NEM (Markt für den Süden und Osten Australiens) und beschädigten über 5.000 Strommasten. Kunden in abgelegenen Gebieten sind Blackout-anfälliger, weil ihre Stromnetzanbindung über lange Leitungen anfälliger ist und der Zeitaufwand, Störungen zu lokalisieren und zu beheben, steigt. Aufgrund dessen haben nun australische EVU die australische Energiemarktkommission angerufen, dass sie ihre Kunden vom Stromnetz nehmen dürfen.

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Lumenaza vernetzt Eprimos Grünstrom-Community

Lumenaza, ein junger, aber schon renommierter Softwareanbieter  für dezentrale Energielösungen, kooperiert mit Eprimo und stellt seine Plattformlösung zur Vernetzung von Erzeugern und Verbrauchern zur Verfügung. Die Software erbringt alle Funktionen, die für die Ausprägung dezentraler  Energiemarktmodelle erforderlich sind. u.a. die Steuerung von Erzeugungsanlagen, die Verwaltung von Bilanzkreisen sowie Echtzeit-Energiedatenmanagement.

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EDF investiert in Nordamerika in kleine dezentrale Energieanlagen

Der staatlich kontrollierte französische Energiekonzern EDF verlagert sein Geschäft  und zieht sich aus der Atomkraft zurück  und verstärkt Investments in erneuerbare Energien.

Der Fokus liegt dabei auf dem nordamerikanischem Energiemarkt.

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In Haßfurt entsteht Kombikraftwerk aus Solaranlagen und Autobatterien

Die Stadtwerke Haßfurt und das Unternehmen Digital Energy Solutions bauen in Kooperation ein Kombikraftwerk, das bis zum Sommer 2020 fertiggestellt werden soll. Das Kombikraftwerk entsteht im bayerischen Haßfurt und umfasst eine 750 kW Photovoltaik-Freiflächenanalage sowie einen Batteriespeicher mit 2 MW Leistung.

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Netzreservebedarf steigt für den kommenden Winter auf 6.596 Megawatt

Die Bundesnetzagentur hat bestätigt, dass der Bedarf an Leistung von Netzreservekraftwerken für den Winter 2020/2021 auf 6596 MW steigt. In den Jahren 2019/2020 sind 5126 Megawatt als Netzreserve vorgehalten worden. Basis für den Anstieg ist eine Systemanalyse der vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber.

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Equigy-Plattform mit Kleinstflexibilitäten für Regelleistungsmärkte

Ein ÜNB-Konsortium, bestehend aus Swissgrid (Schweiz), TenneT (D/NL) und Terna (Italien) hat das Ziel, die Datenplattform "Equigy" zu entwickeln und diese bis Ende 2020 zu erproben sowie den Marktteilnehmern als europäischen Standard anzubieten. Die "Equigy-Software" basiert auf der IBM Blockchain (Distributed Ledger Technologie).

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Windparks ausgedreht – Was geschieht nach Betriebsende?

Bald erreichen die ersten Offshore-Windparks ihr Betriebsende und müssen rückgebaut werden (sog. Decommissioning). Doch was geschieht nach dem Betriebsende der Windenergieanlagen und welche Rückbaustrategien gibt es?

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EWE und ENERCON werden neues Erneuerbaren-Schwergewicht

EWE und die Aloys Wobben Stiftung (kurz: AWS; Alleingesellschafterin des Windenergieanlagenherstellers ENERCON aus Aurich in Ostfries-land) zeichneten eine Absichtserklärung zur Gründung eines Joint-venture (Gemeinschaftsunternehmens). Ziel ist, mit der neuen Gesellschaft den Anteil erneuerbarer Energien sektorenübergreifend signifikant und dauerhaft zu erhöhen.

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Bosch baut Engagement bei Brennstoffzellen aus

Bosch stärkt sein Commitment zur Brennstoffzellen-Technologie durch den Ausbau seiner Beteiligung am britischen Unternehmen Ceres Power. Durch die Zeichnung neuer Aktien und den Zukauf bestehender Anteile erhöht sich die Beteiligung von 3,9 % auf 18 %, was einer Investition von ca. 90 Mio. € entspricht.

 

+ Annex: 2030 sollen 20 % aller E-Autos über Wasserstoff-Brennstoffzelle verfügen

+ Annex: Brennstoffzellen als sinnvolle Komponenten dezentraler Energieversorgung

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MW Storage und Alpiq bauen größten Batteriespeicher der Schweiz

Das Start-up MW Storage aus Zug in der Schweiz baut derzeit in Ingenbohl am Vierwaldstättersee den größten Batteriespeicher der Schweiz. MW Storage positioniert sich entlang der Wertschöpfung in der Planung, der Finanzierung und dem Betrieb von Energiespeichersystemen.

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Inselnetzbildung erhöht die Resilienz des Stromnetzes

Durch den stetigen Ausbau dezentraler Energiequellen und von Speichern ändern sich die Methoden, einem Versorgungsausfall vorzubeugen. Während in einem Netz mit zentralen Erzeugungskapazitäten national, teilweise über Landesgrenzen hinaus, Frequenz- und Spannungsabweichungen ausgeglichen werden, soll Versorgungsausfällen lokal zukünftig durch eine Inselnetzbildung begegnet werden.

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Lade- und Energiemanagementsysteme fördern Ausbau Ladeinfrastruktur

Das zeitgleiche Laden von Elektroautos führt bei begrenzten Lade- und Netzkapazitäten zu Lastspitzen im Verteilnetz, die durch ein intelligentes Lastmanagement verhindert werden können. Verschiedene Lade- und Energiemanagementsysteme werden beschrieben und bewertet - u.a. "ChargePilot" von "The Mobility House".

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Bundesregierung will Ausbau der Ladeinfrastruktur beschleunigen

Anfang März hat die Bundesregierung den Gesetzesentwurf für den Aufbau einer gebäudeintegrierten Lade- und Leitungsinfrastruktur (GEIG) verabschiedet. Dieser Gesetzesentwurf gliedert sich in die Offensive für E-Autos und die dafür benötigten Ladesäulen ein, die mit dem Masterplan Ladeinfrastruktur und dem Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz (WEMoG) bereits im vergangenen Jahr gestartet wurde.

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Austausch von Daten erzeugt Kosteneffizienz bei städtischen Infrastrukturen

Digitale Zwillinge repräsentieren die Stadtinfrastrukturen und werden kollaborativ von den städtischen Akteuren und den Partnern von Städten verwendet. Digitale Zwillinge in Gwinnet County bspw. bilden die Wasserversorgungsstruktur ab, so dass lokale Behörden und operative Teams zusammenarbeiten können.

 

+ Annex: enersis entwickelt Plattform zur Simulation und Planung der Energiewende

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Edinburgh und London reagieren auf veränderte Mobilitätsanforderungen

Edinburgh reagiert mit veränderten Straßenführungen und priorisierten Fuß- und Fahrradwegen auf die Sicherheitsanforderungen der Covid-19-Krise. Um den Einwohner und Passanten auf den Straßen den erforderlichen Mindestabstand zueinander und die Möglichkeit der sicheren Anreise zum Arbeitsplatz zu gewährleisten, sperrt die Stadt drei Verkehrsstraßen.

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Einblicke in die Entwicklung Seouls zur Smart City

Die Hauptstadt Südkoreas Seoul hat sich in den letzten 30 Jahren zu einer globalen High-Tech-Stadt entwickelt. Mit Hilfe digitaler Technik (Echtzeit-Messungen durch Sensoren und Kameras) versucht die Stadt smarte Infrastruktur und smarte Services aufzubauen, um seine Bürger auf diese Weise zu vernetzen.

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